Transformationsrecht - Tagung

22.05.2024

Die Tagung Transformationsrecht setzt sich mit der Funktion und den Möglichkeiten des Rechts im Angesicht der Klimakrise auseinander.

Die Klimakrise verschärft sich, schon im Jahr 2023 wurde die angestrebte Begrenzung des Temperaturanstiegs von 1,5 °C beinahe erreicht. Gleichzeitig wächst die soziale Ungleichheit. Diese Schieflage bildet sich auch in Emissionsdaten ab. Die vermögendsten 10 Prozent der Bevölkerung sind für einen Großteil der Emissionen verantwortlich, während die Folgen der Klimakrise insbesondere von sozial und ökonomisch benachteiligten Menschen zu spüren sind. Um diese Entwicklungen in Österreich, Europa und global umzukehren, bedarf es eines tiefgreifenden Wandels unserer Produktions- und Lebensweise. 

Die Tagung Transformationsrecht setzt sich mit der Funktion und den Möglichkeiten des Rechts im Angesicht dieses notwendigen Wandels auseinander. Der Begriff Transformationsrecht umfasst konkrete legistische Maßnahmen, die Nutzung von Potenzialen im geltenden Recht sowie ein in Grundzügen transformiertes Recht, befreit von Elementen, die ein rein wachstumsbasiertes Wirtschaften verfestigen.

Vor diesem Hintergrund setzt die Tagung einen Schwerpunkt auf die Themen Mobilität, Energie, Arbeit, Daseinsvorsorge und Partizipation in Österreich, analysiert rechtliche Instrumente für eine transformative Politik und gibt einen Ausblick darauf, wie diese Rechtsgebiete in Zukunft aussehen könnten. Sie soll Teilnehmer*innen aus Wissenschaft, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Interessensvertretung zusammenbringen und verfolgt das Ziel, sowohl in Kleingruppen als auch im Plenum einen regen Austausch aller Beteiligten zu ermöglichen.

22. Mai 2024, 14–19 Uhr
TUtheSky, Getreidemarkt 9, 1060 Wien

Anmeldung: https://www.transformationsrecht.at/